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Webseite für Restaurant erstellen lassen: Kosten 2026

29. September 2026

Eine Webseite für Restaurant erstellen lassen kostet bei einer Agentur in Deutschland zwischen etwa 1.500 € und 6.000 € netto, je nach Umfang, Fotomaterial und Reservierungsanbindung. Bei mir liegt der Festpreis für eine vollständige Restaurant-Webseite bei 1.990 € netto. Was den Preis am Ende bewegt, ist selten die Technik. Es sind die Fotos, die Speisekarte und die Frage, ob Gäste direkt bei dir reservieren sollen oder weiter über ein Portal. Dieser Artikel zeigt dir die realistischen Kosten, den Ablauf und die Fehler, die ich in der Gastronomie am häufigsten sehe.

Letzte Aktualisierung: September 2026

Webseite für Restaurant erstellen lassen: digitale Speisekarte und Reservierung als zentrales Element

Preise: Webseite für Restaurant erstellen lassen im Überblick

Der Preis hängt an drei Dingen: an der Zahl der Seiten, an der Frage, ob brauchbare Fotos vorhanden sind, und daran, wie Reservierungen laufen sollen. Alles andere ist Beiwerk.

Diese Spannen sehe ich im deutschen Markt für ein einzelnes Lokal, netto und ohne laufende Kosten:

Variante

Preis (netto)

Passt für

Baukasten in Eigenregie

0 € bis 300 € im Jahr

Imbiss oder Pop-up, sehr kleines Budget, eigene Zeit vorhanden

Vorlage von einem Gastro-Anbieter

600 € bis 1.500 €

Standardlokal ohne eigene Bildsprache

Individuelle Agentur-Webseite

1.500 € bis 6.000 €

Restaurant mit eigenem Profil, Reservierung, mehreren Karten

Größeres Projekt mit Shop und Mehrsprachigkeit

ab 6.000 €

Mehrere Standorte, Gutscheinverkauf, Events

Mein Festpreis liegt bei 1.990 € netto. Darin stecken Konzept, Texte, Aufbau, Reservierungsanbindung, Rechtstexte und die Einrichtung des Google-Unternehmensprofils. Warum ich nicht nach Stunden abrechne, habe ich in Fixpreis oder Stundenlohn ausführlich begründet. Alle Leistungen stehen auf der Seite Webseite erstellen lassen zum Festpreis.

Was ist eine Restaurant-Webseite überhaupt?

Eine Restaurant-Webseite ist der eigene Internetauftritt eines gastronomischen Betriebs, auf dem Gäste Speisekarte, Öffnungszeiten, Anfahrt und Reservierung finden, ohne über eine Plattform zu gehen. Sie unterscheidet sich von einem Profil bei einem Reservierungsportal dadurch, dass Inhalte, Daten und Sichtbarkeit dir gehören. Das Portal kann seine Konditionen ändern, deine eigene Seite nicht.

Welche laufenden Kosten kommen dazu?

Eine Webseite ist nie einmalig bezahlt. Domain und Hosting kosten je nach Anbieter rund 60 € bis 200 € im Jahr. Dazu kommen Updates und Sicherheitsprüfungen. Meine Wartung startet bei 49 € im Monat, die Pakete stehen auf Wartung und SEO. Wer das weglässt, spart drei Jahre lang Geld und zahlt es beim ersten gehackten Plugin zurück.

Warum Gäste dein Restaurant längst vorher online prüfen

Die Entscheidung für ein Lokal fällt heute vor der Tür, nicht an ihr. Menschen schauen sich die Karte an, prüfen die Preise und sehen sich die Räume auf Fotos an, bevor sie losgehen. Wer diese Informationen nicht liefert, fällt aus der Auswahl, ohne es je zu merken.

69 Prozent der Befragten erwarten, dass ein Café oder Restaurant einen Internetauftritt hat, auf dem sich zum Beispiel Fotos der Speisen und Räumlichkeiten anschauen lassen. Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es 80 Prozent.
Quelle: Bitkom, Presseinformation „Restaurants und Cafés: Für knapp ein Drittel sind Online-Bewertungen entscheidend", Erhebungsjahr 2024, Befragung von 1.005 Personen ab 16 Jahren in Deutschland

Die zweite Zahl aus derselben Befragung ist für die Struktur deiner Seite noch wichtiger. Sie sagt dir, welche Unterseite die meistbesuchte sein wird.

53 Prozent schauen sich in der Regel online die Speisekarte an, bevor sie ein neues Restaurant oder Café besuchen. Unter den 16- bis 29-Jährigen sind es 65 Prozent.
Quelle: Bitkom, Presseinformation „Restaurants und Cafés: Für knapp ein Drittel sind Online-Bewertungen entscheidend", Erhebungsjahr 2024, Befragung von 1.005 Personen ab 16 Jahren in Deutschland

Über die Hälfte der Gäste liest die Karte, bevor sie kommt. Trotzdem liegt sie auf vielen Seiten als PDF-Scan vom Küchenrechner, unlesbar auf dem Handy. Das ist der teuerste Fehler der Branche, und er kostet nichts, ihn zu beheben.

Dazu kommt der wirtschaftliche Druck. Die Gastronomie hat im ersten Halbjahr 2025 real 17,4 Prozent weniger umgesetzt als 2019, nominal lag sie 11,2 Prozent darüber. Die Zahlen stammen aus der amtlichen Umsatzstatistik des Statistischen Bundesamts, zitiert vom DEHOGA Bundesverband im August 2025. Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen wieder der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent, beschlossen mit dem Steueränderungsgesetz 2025. Das schafft Luft. Es ersetzt aber keinen Gast, der dich nicht findet.

Diese Inhalte gehören auf jede Restaurant-Webseite

Ich baue Gastro-Seiten bewusst schlank. Fünf Seiten reichen fast immer, und jede hat eine Aufgabe.

  • Startseite: ein gutes Bild des Raums, die Küchenrichtung in einem Satz, Öffnungszeiten, Telefonnummer und der Reservierungsbutton. Alles ohne Scrollen sichtbar.

  • Speisekarte: als echter Text im HTML, nicht als PDF. Nur so liest Google sie, und nur so funktioniert sie auf dem Handy. Mittagskarte und Abendkarte getrennt.

  • Reservierung: eigene Seite mit Formular oder Buchungssystem, plus Telefonnummer für alle, die lieber anrufen.

  • Über uns: Küchenchef, Team, Geschichte des Hauses. Diese Seite wird öfter gelesen, als die meisten Wirte glauben.

  • Kontakt und Anfahrt: Adresse, Parksituation, nächste Haltestelle. Die Parkfrage entscheidet auf dem Land häufiger als die Karte.

Dazu kommen Impressum und Datenschutzerklärung. Beides ist Pflicht, und beides prüfe ich vor dem Livegang. Bei Allergenen und Zusatzstoffen gilt die Kennzeichnungspflicht auch online, wenn du Preise und Gerichte nennst.

Was ist mit Fotos?

Fotos sind der einzige Posten, an dem ich niemanden zum Sparen rate. Handybilder bei Deckenlicht zerstören mehr Vertrauen, als eine schöne Schrift je aufbaut. Ein halber Tag mit einem Fotografen kostet regional zwischen 400 € und 900 € und trägt die Seite für Jahre. Stockfotos von fremden Tellern erkennt inzwischen jeder Gast, und sie wirken wie ein Versprechen, das die Küche nicht halten kann.

Wichtig ist die Reihenfolge der Motive. Zuerst der Raum, weil Gäste wissen wollen, worauf sie sich einlassen. Dann zwei oder drei Gerichte, die für deine Küche stehen. Zum Schluss das Team. Zwölf Tellerfotos hintereinander wirken wie ein Katalog und niemand sieht sie sich an.

Was kostet eine Speisekarte, die Google lesen kann?

Nichts extra, wenn sie von Anfang an als Text angelegt wird. Teuer wird es nur, wenn eine bestehende Seite nachträglich umgebaut werden muss, weil die Karte als Bilddatei eingebunden wurde. Rechne dafür je nach Umfang mit zwei bis vier Stunden Aufwand. Bei mir ist die Textkarte Teil des Festpreises, inklusive der Möglichkeit, Tagesgerichte selbst einzutragen.

Ablauf, wenn Gastronomen eine Webseite für Restaurant erstellen lassen: Reservierung ohne Portal

Lokale Sichtbarkeit: wie Gäste dein Lokal überhaupt finden

Die meisten neuen Gäste kommen über drei Wege zu dir: über eine Suche bei Google, über eine Empfehlung, oder weil sie an der Tür vorbeigehen. Der erste Weg ist der einzige, den du aktiv steuern kannst, und er hat zwei Bestandteile. Das Google-Unternehmensprofil entscheidet, ob du in der Kartenansicht auftauchst. Die Webseite entscheidet, ob jemand nach dem Klick bleibt.

Suchanfragen in der Gastronomie sind fast immer lokal und fast immer sehr konkret. „Italiener Rinteln", „Frühstück in der Nähe", „Restaurant mit Terrasse Bückeburg". Deine Seite sollte genau diese Kombination aus Küchenrichtung und Ort im Text tragen, und zwar in der Überschrift der Startseite und im Fließtext, nicht versteckt im Seitentitel. Das ist kein Trick, sondern die schlichte Übersetzung dessen, was Gäste eintippen.

Dazu kommt die Bewertungslage. Bei zwei Lokalen mit ähnlicher Karte entscheidet in der Kartenansicht fast immer die Sternebewertung, und daran ändert auch eine schöne Seite nichts. Umgekehrt bringt die beste Bewertung wenig, wenn hinter dem Klick eine Seite von 2014 wartet. Beides gehört zusammen, und beides kostet nach dem Aufbau nur noch Pflege.

Was ist lokale SEO für ein Restaurant?

Lokale SEO ist die Optimierung für Suchanfragen mit räumlichem Bezug, also für alles, was Menschen in Reichweite deines Lokals eingeben. Sie besteht aus drei Teilen: dem gepflegten Google-Unternehmensprofil, konsistenten Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer über alle Verzeichnisse hinweg, und einer eigenen Webseite, die Ort und Angebot im Text nennt. Die Grundlagen habe ich in lokale SEO beschrieben, sie gelten für Gastronomie unverändert.

Eigene Reservierung oder Portal: was sich wann rechnet

Die Portalfrage ist der Punkt, an dem sich in der Gastronomie am meisten Geld entscheidet. Reservierungsportale bringen Reichweite und kosten je nach Anbieter eine Monatsgebühr, eine Gebühr pro vermitteltem Gast oder beides. Lieferplattformen nehmen zusätzlich eine Provision pro Bestellung, die je nach Liefermodell im zweistelligen Prozentbereich liegt. Die genauen Sätze stehen in deinem Partnervertrag, und sie sind der Grund, warum sich eine eigene Bestell- und Reservierungsstrecke ab einer gewissen Größe schnell trägt.

Kriterium

Eigene Webseite

Reservierungsportal

Kosten pro Gast

keine

Gebühr je nach Vertrag

Gästedaten

liegen bei dir

liegen beim Portal

Reichweite bei Neugästen

über Google und Bewertungen

sofort vorhanden

Stammgäste

kommen direkt

werden weiter vermittelt und kosten weiter

Abhängigkeit

keine

Konditionen können sich ändern

Meine Empfehlung ist selten ein Entweder-oder. Das Portal darf die Neugäste bringen. Aber jeder Gast, der dich schon kennt, sollte über deine eigene Seite buchen. Dafür braucht es einen sichtbaren Reservierungsbutton auf jeder Unterseite und dieselbe Buchung auch im Google-Unternehmensprofil. Wie du das Profil sauber aufsetzt, steht in Google My Business optimieren, die Logik gilt für Gastronomie genauso.

Ablauf: Webseite für Restaurant erstellen lassen in fünf Schritten

Wenn du eine Webseite für Restaurant erstellen lassen willst, dauert das bei mir vier bis sechs Wochen. Die Wartezeit entsteht fast nie bei der Technik, sondern bei Fotos und Karte.

  1. Erstgespräch, 30 Minuten: Küchenrichtung, Gästestruktur, Reservierungswunsch, vorhandenes Material. Danach weißt du, was das Projekt kostet und wie lange es dauert.

  2. Material sammeln: Speisekarte als Textdatei, Fotos, Öffnungszeiten, Ruhetage, Feiertagsregelung. Das ist dein Teil und der einzige echte Aufwand für dich.

  3. Entwurf: Startseite und Speisekarte als erste Ansicht. Du siehst die Seite, bevor der Rest gebaut wird.

  4. Umsetzung: restliche Seiten, Reservierung, Rechtstexte, Ladezeit, Handy-Ansicht, Google-Unternehmensprofil.

  5. Livegang und Einweisung: du bekommst gezeigt, wie du Karte und Öffnungszeiten selbst änderst. Tagesgerichte gehören in deine Hand, nicht in ein Support-Ticket.

Die häufigsten Fehler auf Restaurant-Webseiten

Ich sehe jedes Jahr dieselben fünf Punkte, und jeder davon kostet Gäste.

  • Speisekarte als PDF: auf dem Handy nicht lesbar, für Google unsichtbar. Der häufigste und teuerste Fehler.

  • Veraltete Öffnungszeiten: besonders an Feiertagen. Ein Gast vor verschlossener Tür schreibt die Bewertung, die dich Monate begleitet.

  • Keine Preise: wer Preise versteckt, wirkt teuer. Die Karte ohne Preise erzeugt genau die Unsicherheit, die den Gast woanders hinbringt.

  • Musik beim Laden: gibt es leider immer noch. Auf dem Handy in der Straßenbahn ist das ein sofortiger Abbruch.

  • Lange Ladezeit: unkomprimierte Fotos aus der Kamera, oft mehrere Megabyte pro Bild. Was dagegen hilft, steht in WordPress zu langsam.

Bei Bewertungen gilt dasselbe wie in jedem lokalen Geschäft: Sie entscheiden mit, ob jemand kommt. Wie du sie rechtssicher einsammelst, habe ich in Google-Bewertungen sammeln beschrieben.

Häufige Fragen: Webseite für Restaurant erstellen lassen

Was kostet es, eine Webseite für Restaurant erstellen zu lassen?

Bei einer Agentur liegen die Preise in Deutschland meist zwischen 1.500 € und 6.000 € netto. Mein Festpreis für eine vollständige Restaurant-Webseite beträgt 1.990 € netto, dazu kommen Hosting und optional Wartung ab 49 € im Monat.

Wie lange dauert es, bis die Seite online ist?

Vier bis sechs Wochen sind realistisch. Der Zeitplan hängt vor allem daran, wie schnell Fotos und Speisekarte vorliegen.

Brauche ich eine eigene Webseite, wenn ich bei einem Reservierungsportal bin?

Ja. Das Portal bringt Neugäste und kostet bei jedem davon Gebühren. Stammgäste sollten direkt bei dir buchen, und dafür brauchst du eine eigene Seite mit eigener Reservierung.

Reicht ein Instagram-Profil statt einer Webseite?

Nein. Instagram erreicht bestehende Follower, beantwortet aber die Suche nach „Restaurant in der Nähe" bei Google nicht. Zudem gehören dir dort weder Reichweite noch Daten.

Kann ich die Speisekarte selbst ändern?

Ja, das ist bei jedem meiner Projekte so eingerichtet. Karte, Preise und Öffnungszeiten pflegst du selbst, ohne Wartezeit und ohne Zusatzkosten.

Fazit: Wann sich eine Restaurant-Webseite rechnet

Eine Webseite für Restaurant erstellen zu lassen rechnet sich, sobald du regelmäßig Reservierungen bekommst und für jede davon an ein Portal zahlst. Bei 1.990 € netto ist die Seite nach wenigen Monaten bezahlt, wenn ein Teil der Buchungen direkt bei dir landet. Der zweite Effekt ist schwerer zu messen und größer: Gäste, die deine Karte lesen und deine Räume sehen, kommen mit einer Erwartung, die du erfüllen kannst.

Wenn du wissen willst, was in deinem Fall sinnvoll ist, buch dir ein kostenloses Erstgespräch. 30 Minuten, ohne Angebotsdruck. Mehr zu meiner Arbeit für Lokale findest du unter Webdesign für Gastronomie.

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