Eine professionelle Webseite für Schreiner kostet zwischen 1.500 und 5.000 Euro, je nach Umfang, Anbieter und ob du auf Templates oder individuelles Design setzt. Wer mehr Aufträge aus der Region gewinnen will, braucht heute eine Webseite, die bei Google gefunden wird und Besucher zum Anrufen bringt. Ich zeige dir, was eine Schreinerei-Webseite kosten darf, was sie können muss und wie der Weg vom ersten Gespräch bis zum Launch aussieht.
Letzte Aktualisierung: August 2026

Was kostet eine Webseite für Schreiner?
Die Spanne ist groß. Ein Baukastensystem wie Jimdo oder Wix kostet 10 bis 30 Euro im Monat. Das klingt günstig, sieht aber meistens auch so aus und rangiert bei Google kaum.
Template-Agenturen liegen bei 1.000 bis 2.000 Euro einmalig. Du bekommst ein vorgefertigtes Design, das hunderte andere Handwerksbetriebe genauso haben. Individuelle Webseiten für Schreiner starten bei rund 1.500 € und liegen bei größerem Umfang mit vielen Unterseiten und Galerien bei bis zu 5.000 €. Das klingt viel. Aber eine Webseite, die monatlich zwei oder drei Neukunden bringt, hat sich in wenigen Monaten amortisiert.
Bei BroDesigns liegt das Komplettpaket bei 1.990 Euro netto. Das schließt individuelles Design, SEO-optimierte Texte, DSGVO-konforme Formulare und die fertige Webseite in 30 Tagen ein. Keine versteckten Kosten, keine laufenden Lizenzgebühren für den Seitenaufbau.
Was im Preis nicht enthalten ist
Zur Ehrlichkeit gehört: Mit dem Einmalpreis ist die Webseite gebaut, nicht dauerhaft betrieben. Eine Domain kostet 10 bis 20 € im Jahr, Hosting je nach Anbieter 5 bis 30 € im Monat. Dazu kommen Sicherheitsupdates, ohne die eine WordPress-Seite über kurz oder lang angreifbar wird, und die inhaltliche Pflege, wenn neue Projekte dazukommen.
Wer das selbst übernimmt, zahlt nur Domain und Hosting und investiert Zeit. Wer es abgeben möchte, findet die Konditionen in unseren Wartungs- und SEO-Paketen ab 49 € im Monat. Wichtig ist vor allem, diese Posten beim Vergleich von Angeboten mitzurechnen. Ein günstiger Einstiegspreis mit teurer Pflichtbindung kann über drei Jahre deutlich mehr kosten als ein höherer Festpreis ohne Bindung.
97 Prozent der Handwerksbetriebe verfügen über eine eigene Webseite. 76 Prozent sind zusätzlich in Online-Verzeichnissen gelistet, 40 Prozent nutzen soziale Netzwerke, 27 Prozent Bewertungsplattformen.
Quelle: Bitkom Research im Auftrag von Bitkom und ZDH, Befragung von 503 Handwerksbetrieben, 2022
Diese Zahl räumt mit einer beliebten Behauptung auf. Der Wettbewerb läuft längst nicht mehr zwischen Betrieben mit und ohne Webseite, fast alle haben eine. Er läuft zwischen Webseiten, die bei Google auftauchen, und Webseiten, die es nicht tun. Eine Seite, die vor acht Jahren gebaut wurde, auf dem Handy zerläuft und den Stadtnamen nirgends nennt, ist technisch vorhanden und praktisch unsichtbar. Genau darum geht es in diesem Artikel.
Was eine Schreinerei-Webseite enthalten muss
Eine Schreinerei-Webseite ist ein Werkzeug, kein digitales Schaufenster. Wenn ein Kunde nach "Schreiner Augsburg" sucht und auf deiner Seite landet, hat er eine Frage: Kann der das, was ich brauche? Und meldet er sich bei ihm?
Die Webseite muss diese Fragen in den ersten Sekunden beantworten. Keine langen Texte über die Firmengeschichte auf der Startseite, kein generischer Begrüßungstext. Direkt zeigen, was du machst, wo du arbeitest und wie man dich erreicht.
Leistungsseiten: Eine eigene Unterseite pro Kernleistung – Küchenbau, Möbel nach Maß, Innenausbau, Treppenrenovierung. Jede Seite mit Standort-Keyword, damit Google dich für lokale Suchanfragen findet.
Bildergalerie: Fertige Projekte sprechen für sich. Vorher-Nachher-Fotos, Details der Holzverarbeitung, abgeschlossene Küchen und Möbelstücke überzeugen mehr als jeder Text.
Klarer Kontaktweg: Telefonnummer sichtbar auf jeder Seite. Kontaktformular ohne zu viele Felder. Wer 30 Sekunden nach einem Anrufbutton suchen muss, ruft woanders an.
Kundenstimmen: Echte Bewertungen oder kurze Zitate von Kunden erhöhen das Vertrauen. Zwei, drei Sätze von echten Auftraggebern reichen.

Projektfotos: der Unterschied zwischen Schaufenster und Katalog
Bei einer Schreinerei entscheidet das Bildmaterial, ob eine Anfrage kommt. Holz wirkt über Oberfläche, Maserung und Fügung, und genau das geht auf schlechten Fotos als Erstes verloren. Ein paar Punkte, die mehr bringen als jede Kamera.
Seitenlicht statt Frontlicht
Wird eine Front direkt von vorn beleuchtet, sieht sie flach aus und die Maserung verschwindet. Licht, das schräg einfällt, bringt Struktur und Kanten heraus. In der Werkstatt heißt das: nah ans Tor oder ans Fenster stellen, Deckenlicht aus. Beim Kunden vor Ort: tagsüber fotografieren, nicht abends unter Kunstlicht.
Details verkaufen die Qualität
Eine fertige Küche als Gesamtaufnahme zeigt, dass sie fertig ist. Eine Nahaufnahme der Schubladenführung, einer Gehrung oder einer geölten Kante zeigt, warum sie mehr gekostet hat als die aus dem Möbelhaus. Diese Detailbilder sind das Argument gegen den Preisvergleich, und sie fehlen auf fast jeder Schreinerei-Webseite.
Einwilligung vor der Veröffentlichung einholen
Der rechtliche Punkt, den viele übersehen: Fotos aus Privatwohnungen darfst du nicht ohne Weiteres veröffentlichen. Die Wohnung gehört zur Privatsphäre, und sobald Personen oder eine erkennbare Adresse im Bild sind, kommen Persönlichkeitsrechte hinzu. Eine Zeile im Auftragsformular, mit der der Kunde der Nutzung für deine Webseite zustimmt, reicht aus und erspart später Ärger.
Zeig auch den Weg dorthin
Der Rohling, das Aufmaß, die Montage: solche Bilder erklären, wofür der Preis steht. Wer nur Endergebnisse zeigt, sieht aus wie ein Katalog. Wer den Weg zeigt, sieht aus wie eine Werkstatt.
Lokale SEO für Schreiner – So wirst du in deiner Region gefunden
Eine schöne Webseite, die niemand findet, bringt keine Aufträge. Lokale Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass du bei Google sichtbar wirst, wenn jemand in deiner Stadt nach einem Schreiner sucht. Ob sich dafür eher SEO oder bezahlte Anzeigen lohnen, vergleiche ich im Artikel Google Ads oder SEO für Handwerker.
Das funktioniert über zwei Hebel: die Webseite selbst und Google Unternehmensprofil. Auf der Webseite bedeutet das: Jede Leistungsseite enthält das Keyword mit Stadtname – "Küchenbau München" oder "Möbel nach Maß Nürnberg". Google versteht dann, für welche Region du relevant bist.
Google Unternehmensprofil ist kostenlos und oft unterschätzt. Ein vollständiges Profil mit aktuellen Öffnungszeiten, Fotos und regelmäßigen Bewertungen sorgt dafür, dass du in der lokalen Kartenbox erscheinst, direkt über den organischen Suchergebnissen. Viele Schreinereien versäumen das und verschenken damit die sichtbarste Position bei Google.
Nur 22 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen Online-Plattformen für Aufträge oder Terminvereinbarungen, 23 Prozent schalten Werbeanzeigen im Netz.
Quelle: Bitkom Research im Auftrag von Bitkom und ZDH, 2022
Anders gesagt: Die meisten Betriebe verlassen sich auf die organische Sichtbarkeit ihrer Seite und auf Empfehlungen. Wer bei den lokalen Suchbegriffen vorne steht, hat deshalb einen größeren Vorsprung, als die Zahl der Konkurrenten vermuten lässt.
Wer eine neue Webseite erstellen lässt, sollte darauf achten, dass lokale SEO direkt mitgedacht wird, nicht als nachträglicher Add-on, sondern als Teil der Seitenstruktur von Anfang an.
Schreiner oder Tischler – Beide Keywords abdecken

In Süddeutschland suchen Menschen eher nach "Schreiner", in Norddeutschland nach "Tischler". Wer bundesweit oder in einer Übergangsregion arbeitet, sollte beide Begriffe auf der Webseite abdecken.
Das bedeutet nicht, beide Wörter zu stopfen bis es unlesbar wird. Es reicht, wenn eine Leistungsseite "Schreinerei" im Titel hat und eine andere "Tischlerei", oder wenn beides im Fließtext natürlich vorkommt. Suchmaschinen verstehen semantische Zusammenhänge und ranken eine gut gemachte Seite auch für verwandte Begriffe.
Eine sauber strukturierte Webseite deckt beides ab, ohne den Text holprig zu machen. Kleines Detail, spürbarer Effekt auf die Reichweite in der Zielregion.
In 30 Tagen zur fertigen Webseite – So läuft es bei BroDesigns
Leo und Tina Brockhausen bauen seit 2019 Webseiten für lokale Betriebe und Handwerker. Kein Template von der Stange, kein anonymes Ticket-System. Der Ablauf ist geradlinig:
Kostenloses Erstgespräch (15 Min.): Klären, was du brauchst, welche Leistungen du anbietest und welche Region du abdecken willst.
Design und Struktur (Woche 1–2): Du bekommst einen ersten Entwurf zur Ansicht. Keine Überraschungen.
Feedback und Feinschliff (Woche 2–3): Du gibst Rückmeldung, wir setzen um. Klare Korrekturschleifen, kein "das kostet extra".
Launch (Woche 4): Die Webseite geht live – fertig, DSGVO-konform, bei Google auffindbar.
Nach dem Launch bekommst du Video-Tutorials, mit denen du Texte und Bilder selbst bearbeiten kannst. Wer möchte, kann die laufende Betreuung für 49 Euro im Monat hinzunehmen.

Warum eine eigene Webseite allein noch nichts bringt
Wenn fast jeder Betrieb eine Webseite hat, ist die entscheidende Frage nicht mehr, ob du eine hast. Sie lautet, ob dich jemand findet, der dich noch nicht kennt.
Bei Bestandskunden und Empfehlungen spielt das kaum eine Rolle, die kennen deinen Namen und suchen gezielt danach. Danach findet dich Google zuverlässig, egal wie die Seite gebaut ist. Der Unterschied entsteht bei allen anderen: bei jemandem, der neu in die Stadt gezogen ist, eine Küche nach Maß sucht und „Schreiner" plus Ortsname eintippt. Diese Person kennt deinen Namen nicht. Sie sieht die ersten drei bis fünf Ergebnisse und die Kartenbox darüber.
Drei Dinge entscheiden darüber, ob du dort auftauchst:
Sagt die Seite, wo du arbeitest? Ohne Stadt und Umkreis im Text kann Google dich keiner Region zuordnen.
Sagt die Seite, was du machst? „Schreinerei Müller, Ihr Partner rund ums Holz" ist kein Suchbegriff. „Küche nach Maß", „Innenausbau" und „Treppenrenovierung" sind welche.
Funktioniert sie auf dem Handy? Der größere Teil dieser Suchanfragen kommt vom Smartphone. Wer dort zoomen muss, um die Telefonnummer zu treffen, verliert den Anruf.
Empfehlungen bleiben wertvoll, das ist im Handwerk unverändert. Sie kommen nur unregelmäßig und wachsen nicht mit, wenn der Betrieb wächst. Eine auffindbare Webseite ist der Kanal, der die Lücken zwischen den Empfehlungen füllt.
Wenn du lieber machen lässt: Wir bauen Webseiten für Schreiner zum Festpreis ab 1.990 €, fertig in 30 Tagen.
Häufige Fragen zur Webseite für Schreiner
Was kostet eine Webseite für Schreiner?
Eine professionelle Schreinerei-Webseite kostet zwischen 1.500 und 5.000 Euro einmalig, je nach Umfang und Anbieter. Das Komplettpaket bei BroDesigns liegt bei 1.990 Euro netto und schließt individuelles Design, SEO-Texte und Launch in 30 Tagen ein.
Wie lange dauert die Erstellung einer Schreinerei-Webseite?
Bei BroDesigns dauert es 30 Tage von der ersten Anfrage bis zum Launch, vorausgesetzt, du lieferst Fotos und Informationen zu deinen Leistungen zeitnah. Wer mehr Zeit braucht, bekommt den Zeitplan entsprechend angepasst.
Brauche ich als Schreiner wirklich eine eigene Webseite?
Ja. Google Unternehmensprofil und eine Facebook-Seite reichen alleine nicht aus. Eine eigene Webseite ist der einzige Kanal, den du vollständig kontrollierst, ohne Algorithmusänderungen und Plattformrisiken. Außerdem rankt eine optimierte Webseite für Suchanfragen, die Social-Media-Profile nicht erreichen.
Was unterscheidet eine gute Schreinerei-Webseite von einer schlechten?
Eine gute Schreinerei-Webseite ist schnell, klar strukturiert und auf die Region optimiert. Sie zeigt echte Projekte, hat eine sichtbare Telefonnummer auf jeder Seite und lädt auf dem Smartphone in unter drei Sekunden. Eine schlechte Webseite ist oft optisch ansprechend, für Suchmaschinen aber unsichtbar und auf dem Handy kaum zu bedienen.
Kann ich die Webseite später selbst bearbeiten?
Ja. BroDesigns liefert nach dem Launch Video-Tutorials, mit denen du Texte, Bilder und Preise selbst ändern kannst, ohne Programmierkenntnisse. Für größere Anpassungen gibt es die optionale Betreuung ab 49 Euro im Monat.
Darf ich Fotos aus Kundenwohnungen auf meiner Webseite zeigen?
Nur mit Zustimmung des Kunden. Privatwohnungen gehören zur Privatsphäre, bei erkennbaren Personen oder Adressen kommen Persönlichkeitsrechte hinzu. Eine kurze schriftliche Einwilligung im Auftragsformular genügt und wird von den meisten Kunden problemlos erteilt.
Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch auf mich zu?
Domain und Hosting fallen immer an, zusammen etwa 100 bis 400 € im Jahr. Dazu kommt der Aufwand für Sicherheitsupdates und die Pflege neuer Projekte. Ein Angebot, das behauptet, nach dem Einmalpreis entstünden gar keine Kosten mehr, blendet diese Positionen aus.
Lohnt sich eine neue Webseite, wenn ich schon eine habe?
Das hängt davon ab, ob deine aktuelle Seite gefunden wird. Prüf es selbst: Tipp deine Kernleistung zusammen mit dem Ortsnamen bei Google ein, ohne deinen Firmennamen. Tauchst du auf den ersten Ergebnissen nicht auf, erreicht die Seite genau die Kunden nicht, die dich noch nicht kennen.
Fazit: Eine Webseite für Schreiner muss vor allem gefunden werden
Eine Schreinerei-Webseite ist kein digitales Schaufenster, sondern der Weg, auf dem dich Menschen finden, die deinen Namen noch nicht kennen. Fast alle Betriebe haben inzwischen eine Seite, entschieden wird über Auffindbarkeit: Leistungen einzeln benannt, Region klar genannt, Ladezeit und Bedienbarkeit auf dem Smartphone in Ordnung.
Dazu kommt das Bildmaterial. Bei Holz verkauft das Detail, nicht die Totale. Nahaufnahmen von Gehrungen, Kanten und Beschlägen sind das Argument gegen den Preisvergleich mit dem Möbelhaus, und sie fehlen auf den meisten Seiten. Hol dir für Fotos aus Kundenwohnungen vorher die Einwilligung.
Ein guter Selbsttest zum Schluss: Tipp deine Hauptleistung zusammen mit deinem Ort bei Google ein, ohne deinen Firmennamen. Was du dort siehst, sehen auch deine potenziellen Kunden.
Was ein Komplettpaket bei uns enthält, steht auf der Seite Webseite erstellen lassen zum Festpreis, umgesetzte Projekte findest du in den Referenzen. Wie wir für andere Gewerke arbeiten, zeigt der Artikel zu Webseiten für Maler und Lackierer.
Wenn du wissen willst, was eine Webseite für deine Schreinerei konkret kostet, buch dir ein kostenloses Erstgespräch. Der Festpreis steht am Ende des Gesprächs, nicht nach drei Terminen.


