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Memberspot Preise 2026: Tarife, Limits und Zusatzkosten

07. September 2026

Die Memberspot Preise beginnen bei 49 € netto im Monat (Starter), Grow kostet 119 €, Scale 249 € und Enterprise startet bei 500 €. Bei jährlicher Zahlung sinken die drei kleineren Tarife auf 39 €, 99 € und 199 €. Der wichtigste Unterschied zu vielen Wettbewerbern steht dabei nicht in der Preistabelle: Memberspot nimmt keine Umsatzbeteiligung. Was das ausmacht und wo die Kosten trotzdem steigen, rechne ich hier durch.

Letzte Aktualisierung: August 2026

Memberspot Preise: vier Tarifstufen einer Kursplattform ohne Umsatzbeteiligung

Memberspot Preise 2026: alle Tarife im Überblick

Vier Stufen stehen zur Auswahl. Alle Beträge sind Nettopreise zuzüglich Umsatzsteuer, Stand August 2026, entnommen der Preisseite des Anbieters. Die Jahreszahlung bringt 20 % Rabatt, die ersten 14 Tage sind kostenlos und ohne Kreditkarte nutzbar.

TarifMonatlichJährlich (pro Monat)KurseMitgliederAdmins
Starter49 €39 €11001
Grow119 €99 €unbegrenzt2.5003
Scale249 €199 €unbegrenzt10.00015
Enterpriseab 500 €auf Anfrageunbegrenztindividuellindividuell

Der Sprung von Starter auf Grow ist der grösste in dieser Tabelle und der, den fast jeder irgendwann macht. Starter erlaubt genau einen Kurs und 100 Mitglieder. Wer einen zweiten Kurs anlegen oder ein Bundle verkaufen will, ist beim nächsten Tarif und zahlt gut das Doppelte. Rechne bei den Memberspot Preisen deshalb von Anfang an mit Grow, wenn du mehr als ein Produkt planst.

Was ist Memberspot?

Memberspot ist eine deutsche Software für Mitgliederbereiche und Onlinekurse, mit der Anbieter geschützte Lernbereiche aufbauen und ihren Kunden zugänglich machen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kursbereich selbst, also auf Videohosting, Zugriffssteuerung, Lernfortschritt und einer eigenen App. Die Zahlungsabwicklung läuft über angebundene Dienste wie Stripe, nicht über den Anbieter selbst.

Keine Umsatzbeteiligung: der eigentliche Unterschied

Memberspot erhebt auf allen Tarifen 0 % Transaktionsgebühr. Die Gebühren deines Zahlungsdienstleisters fallen weiterhin an, aber der Plattformanbieter selbst nimmt keinen Anteil an deinem Umsatz. Das klingt nach einem Detail und ist der wichtigste Punkt dieses Artikels.

Der Grund: Eine Umsatzbeteiligung wächst mit deinem Erfolg, eine feste Monatsgebühr nicht. Bei kleinem Umsatz ist der Unterschied kaum spürbar. Ab einem gewissen Punkt kehrt sich das Verhältnis um.

JahresumsatzMemberspot Grow (jährlich gezahlt)Plattform mit 3 % Beteiligung plus 69 € im Monat
10.000 €1.188 €1.128 €
30.000 €1.188 €1.728 €
100.000 €1.188 €3.828 €

Die rechte Spalte ist eine Beispielrechnung mit einem mittleren Gebührensatz, kein konkretes Angebot eines bestimmten Anbieters. Das Muster ist aber unabhängig vom genauen Prozentsatz: Bis etwa 15.000 € Jahresumsatz nehmen sich beide Modelle nichts. Darüber zieht die feste Gebühr davon, und bei sechsstelligem Umsatz reden wir über einen Unterschied von mehreren tausend Euro im Jahr.

Das ist der Punkt, an dem die Memberspot Preise für wachsende Anbieter interessant werden. Es ist gleichzeitig der Punkt, an dem sich auch eine eigene Lösung zu rechnen beginnt, denn die kostet ebenfalls unabhängig vom Umsatz.

Memberspot Preise ohne Umsatzbeteiligung im Vergleich zu Plattformen mit prozentualer Gebühr

Die Zusatzkosten, die nicht in der Tarifübersicht stehen

Hier wird es unübersichtlich, und hier entsteht bei den Memberspot Preisen die Differenz zwischen erwarteter und tatsächlicher Rechnung. Der Anbieter listet mehrere Erweiterungen, die separat berechnet werden.

  • 4K-Videos: 99 € im Monat
  • Zusätzliche Lernbereiche: 99 € im Monat je Bereich
  • Mehr Mitglieder: 50 € im Monat je weitere 2.500
  • Zusätzlicher Speicher: 10 € im Monat je 100 GB
  • Eigene E-Mail-Domain: 199 € einmalig

Die Lernbereiche sind der Posten, den ich am häufigsten unterschätzt sehe. Grow und Starter enthalten genau einen Lernbereich, Scale zwei. Wer verschiedene Zielgruppen sauber trennen will, etwa Endkunden und Firmenkunden, braucht schnell einen dritten. Damit liegt Grow real bei 198 € im Monat statt bei 99 €, also beim doppelten Preis.

Rechne solche Erweiterungen deshalb vor der Entscheidung durch, nicht danach. Der günstigste Einstiegstarif ist selten der günstigste Tarif für deinen tatsächlichen Aufbau.

Was in den Tarifen jeweils enthalten ist

Die Stufen unterscheiden sich weniger in den Funktionen als in den Mengen. Diese Übersicht folgt den Angaben des Anbieters, Stand August 2026.

  • Starter: ein Kurs, 100 Mitglieder, ein Lernbereich, ein Administrator. Gedacht für den ersten Kurs und einen kleinen Kundenkreis.
  • Grow: unbegrenzt viele Kurse, 2.500 Mitglieder, weiterhin ein Lernbereich, drei Administratoren.
  • Scale: unbegrenzt viele Kurse, 10.000 Mitglieder mit Erweiterungsoption, zwei Lernbereiche, 15 Administratoren.
  • Enterprise: zusätzlich Einmalanmeldung über SSO, persönliches Onboarding und SCORM-Unterstützung für den Austausch mit anderen Lernsystemen.

Auffällig ist, dass die Mitgliederzahl die eigentliche Preisstufe bildet, nicht der Funktionsumfang. Zwischen Starter und Grow liegt der Sprung von 100 auf 2.500 Mitglieder, zwischen Grow und Scale der von 2.500 auf 10.000. Wer viele Mitglieder mit kleinen Beträgen hat, etwa in einer Mitgliedschaft für 15 € im Monat, rutscht deshalb schneller in einen höheren Tarif als jemand mit wenigen teuren Kunden.

Der Sonderfall SCORM

SCORM ist ein Austauschformat für Lerninhalte, das dafür sorgt, dass ein Kurs auch in einem anderen Lernsystem läuft. Für den Verkauf an Privatkunden ist es irrelevant. Sobald du aber an Firmen verkaufst, die deine Inhalte in ihr eigenes Lernmanagementsystem einspielen wollen, wird es zur Voraussetzung. Bei Memberspot steckt diese Funktion im Enterprise-Tarif, also ab 500 € im Monat. Wer Firmenkunden im Blick hat, sollte das früh einkalkulieren.

Videohosting: der Posten, der die Rechnung kippt

Videos sind bei jeder Kursplattform der teuerste technische Baustein, und bei den Memberspot Preisen zeigt sich das an zwei Stellen: beim Speicher und bei der Auflösung.

Zusätzlicher Speicher kostet 10 € im Monat je 100 GB. Das klingt harmlos und ist es bei einem Kurs auch. Wer über Jahre aufnimmt und alte Kursversionen aufbewahrt, sammelt aber schnell mehrere hundert Gigabyte an. Räum deshalb einmal jährlich auf und lösche Rohmaterial und veraltete Versionen aus der Plattform, statt sie dort mitzuschleppen. Die Originaldateien gehören ohnehin in deinen eigenen Speicher.

Die 4K-Option für 99 € im Monat braucht fast niemand. Für Bildschirmaufnahmen, Vorträge und Interviews ist Full HD völlig ausreichend, und die meisten Teilnehmer schauen ohnehin auf dem Laptop oder dem Telefon. Sinnvoll wird 4K erst, wenn feine Details erkennbar sein müssen, etwa bei handwerklichen Arbeitsschritten in Nahaufnahme. Prüf das an einem Testvideo, bevor du die Option dauerhaft buchst.

Für wen sich die Memberspot Preise lohnen

Die Plattform richtet sich an Anbieter, die einen professionellen Mitgliederbereich wollen, ohne ihn selbst zu bauen. Diese Zielgruppe ist in Deutschland kleiner, als der laute Markt vermuten lässt.

3,5 Prozent aller Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren in Deutschland sind Solo-Selbstständige, also Selbstständige ohne Beschäftigte. Bei Männern liegt der Anteil bei 3,8 Prozent, bei Frauen bei 3,1 Prozent.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Arbeitskräfteerhebung im Mikrozensus, jährliche Befragung von rund einem Prozent der Bevölkerung in Deutschland, Berichtsjahr 2025

Gleichzeitig verändert sich gerade, was Lernende von einem Kursbereich überhaupt erwarten. Die jährliche Expertenbefragung des mmb Instituts zeigt, wohin die Entwicklung läuft.

Fast alle Befragten, 95 Prozent, sehen die Zukunftsfähigkeit von Chatbots und Lernassistenten in der beruflichen Bildung für die kommenden drei Jahre.
Quelle: mmb Institut GmbH, Trendstudie „mmb Learning Delphi 2025/2026", 20. Ausgabe, Online-Befragung von 77 Expertinnen und Experten aus der Bildungsszene, Erhebungszeitraum 9. Dezember 2025 bis 2. Februar 2026

Das ist eine Experteneinschätzung, keine Messung des tatsächlichen Einsatzes. Für die Plattformwahl ist sie trotzdem relevant: Wenn Lernassistenten in drei Jahren erwartet werden, ist die Frage berechtigt, wie schnell dein Anbieter so etwas nachliefert und ob du im Zweifel selbst etwas anbinden kannst.

Wann Memberspot passt und wann nicht

Passt gut, wenn:

  • dein Kursumsatz wächst und du keine Beteiligung am Umsatz zahlen willst
  • der Kursbereich im Mittelpunkt steht und du eine eigene App unter deiner Marke möchtest
  • du Zahlungsabwicklung ohnehin über Stripe abwickelst
  • du einen einzigen, klar abgegrenzten Mitgliederbereich brauchst

Passt eher nicht, wenn:

  • du Checkout, Rechnungen und Umsatzsteuer für das EU-Ausland komplett abgeben willst, dafür sind Anbieter mit Reseller-Modell gebaut
  • du mehrere getrennte Lernbereiche brauchst, dann steigen die Kosten schnell
  • der Kursbereich optisch nahtlos in deine bestehende Webseite übergehen soll
  • du erst testest, ob dein Thema überhaupt trägt, und noch keine 49 € im Monat binden willst

Wie sich das zu einer eigenen Lösung verhält

Eine Kursplattform direkt in deiner eigenen Webseite verursacht einmalige Umsetzungskosten und danach nur Hosting und Wartung. Gegenüber Memberspot verlierst du die fertige App und den Support, gewinnst aber volle Gestaltungsfreiheit und den Wegfall der Monatsgebühr. Welche Bausteine dafür nötig sind, steht in meinem Artikel zur WordPress Kursplattform. Ein Vergleich mit dem Gebührenmodell eines Wettbewerbers findet sich in meiner Aufschlüsselung der ablefy Preise.

So findest du deinen tatsächlichen Tarif

Nimm nicht den heutigen Stand als Grundlage, sondern den Stand in zwei Jahren. Notiere dafür vier Zahlen: wie viele Kurse du dann anbieten willst, wie viele zahlende Mitglieder du realistisch erwartest, wie viele getrennte Lernbereiche du brauchst und wie viele Personen im Team Zugriff bekommen sollen.

Diese vier Zahlen führen dich direkt in die richtige Zeile der Tabelle, inklusive der Erweiterungen. Erst dann kannst du die Memberspot Preise sinnvoll mit anderen Anbietern vergleichen. Der häufigste Fehler ist, den Einstiegstarif mit dem Einstiegstarif eines Wettbewerbers zu vergleichen, obwohl beide für den geplanten Aufbau gar nicht ausreichen.

Rechne zusätzlich die Gebühren deines Zahlungsdienstleisters mit ein. Sie fallen bei jedem Anbieter an, tauchen aber in keiner Plattform-Preisliste auf und liegen je nach Zahlungsart im niedrigen einstelligen Prozentbereich plus einem festen Betrag pro Transaktion.

Häufige Fragen zu den Memberspot Preisen

Was kostet Memberspot im Monat?

Der Starter-Tarif kostet 49 € netto im Monat, Grow 119 € und Scale 249 €, Enterprise beginnt bei 500 € (Stand August 2026). Bei jährlicher Zahlung sinken die drei kleineren Tarife um 20 % auf 39 €, 99 € und 199 €.

Nimmt Memberspot eine Umsatzbeteiligung?

Nein, der Anbieter weist auf allen Tarifen 0 % Transaktionsgebühr aus. Die Gebühren deines Zahlungsdienstleisters, etwa Stripe, fallen davon unabhängig weiterhin an.

Gibt es eine kostenlose Testphase?

Ja, laut Anbieter 14 Tage mit allen Premium-Funktionen und ohne Angabe einer Kreditkarte.

Sind die Memberspot Preise netto oder brutto?

Es sind Nettopreise zuzüglich Umsatzsteuer. Für Unternehmen mit Vorsteuerabzug entspricht das den tatsächlichen Kosten, Kleinunternehmer rechnen die Umsatzsteuer noch dazu.

Was kostet ein zusätzlicher Lernbereich?

99 € im Monat je zusätzlichem Lernbereich. Starter und Grow enthalten einen, Scale zwei. Wer Zielgruppen trennen will, sollte diesen Posten von Anfang an einplanen.

Fazit: Memberspot Preise richtig einordnen

Die Memberspot Preise sind fair, sobald dein Kursumsatz eine gewisse Grösse erreicht hat, weil keine Umsatzbeteiligung anfällt. Unterhalb von etwa 15.000 € Jahresumsatz zahlst du für dieselbe Leistung tendenziell mehr als bei einem Anbieter mit prozentualem Modell. Der Punkt, an dem du genau hinschauen solltest, sind die Erweiterungen: Zusätzliche Lernbereiche und Mitgliederkontingente verdoppeln die Rechnung schneller, als die Tarifübersicht vermuten lässt.

Mein Rat: Schreib auf, wie dein Kursbereich in zwei Jahren aussehen soll, also wie viele Kurse, Lernbereiche und Mitglieder, und rechne den Tarif für diesen Zustand durch. Nicht für den Zustand von heute.

Wenn dabei herauskommt, dass eine eigene Lösung günstiger wäre, schauen wir uns die Zahlen gern gemeinsam an. Beispiele für Kursplattformen, die ich direkt in bestehende Webseiten gebaut habe, findest du in meinen Webprojekten. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Alle Preisangaben stammen von der offiziellen Preisseite von Memberspot, Stand August 2026. Preise und Kontingente können sich ändern, prüfe sie vor einer Entscheidung dort noch einmal nach.

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