Eine Webseite für Steuerberater kostet bei spezialisierten Agenturen meist zwischen 3.500 und 12.000 Euro, beim Festpreis-Modell von Leo Brockhausen 1.990 € netto für fünf Unterseiten, online in 30 Tagen. Entscheidend ist weniger der Preis als die Frage, ob die Seite deiner Kanzlei die richtigen Mandanten und neue Mitarbeitende bringt. In diesem Artikel bekommst du die realistischen Kosten, die Pflichtangaben nach Berufsrecht, den Ablauf in sechs Schritten und die Inhalte, die eine Kanzlei-Webseite im Alltag wirklich braucht.
Letzte Aktualisierung: September 2026
Webseite für Steuerberater: Was kostet sie 2026?
Die ehrliche Antwort hängt davon ab, wer baut und was die Seite können soll. Ich habe mir im September 2026 die Angebote von Agenturen angesehen, die sich auf Kanzleien spezialisiert haben. Die Spannen, die dort offen genannt werden, liegen für eine kleine Kanzlei bei etwa 3.500 bis 12.000 Euro einmalig. Daneben gibt es Vorlagen-Anbieter mit Paketen ab rund 600 Euro und Leasing-Modelle mit Monatsraten. Die Preise ändern sich laufend, betrachte die Zahlen deshalb als Orientierung mit Stand September 2026.
Damit du die Wege vergleichen kannst, hier die Übersicht:
| Weg | Einmalige Kosten | Laufende Kosten | Passt für |
|---|---|---|---|
| Baukasten in Eigenregie | 0 €, dafür grob 20 bis 40 Stunden eigene Arbeit | ca. 10 bis 40 € pro Monat | Gründung mit sehr kleinem Budget |
| Vorlagen-Anbieter für Kanzleien | ab ca. 600 € oder Leasing | meist Monatsrate über Jahre | Kanzlei, die schnell irgendetwas online braucht |
| Festpreis bei Leo Brockhausen | 1.990 € netto für 5 Unterseiten, jede weitere 199 € | Hosting, ab Jahr 2 Pagebuilder-Lizenz 49 € pro Jahr, Wartung optional | Einzelkanzlei und kleine Kanzlei bis etwa 20 Personen |
| Individuelle Agentur-Umsetzung | ca. 3.500 bis 12.000 € | Wartungsvertrag nach Angebot | größere Kanzleien mit mehreren Standorten |
Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Kanzlei mit Startseite, drei Leistungsseiten, Team, Karriere und Kontakt kommt auf sieben Unterseiten. Beim Festpreis sind das 1.990 € plus zwei weitere Seiten zu je 199 €, also 2.388 € netto. Wie sich der Festpreis für eine Webseite genau zusammensetzt, steht auf der Angebotsseite offen. Kein Abo, kein Leasing.
Mit welchen Folgekosten musst du rechnen?
Eine Webseite ist nach dem Launch nicht kostenlos. Das behauptet auch niemand, der ehrlich rechnet. Diese Posten kommen realistisch auf dich zu:
- Hosting und Domain: Für eine Kanzlei-Webseite reicht ein solides deutsches Hosting mit Serverstandort in Deutschland. Rechne mit einem niedrigen zweistelligen Betrag im Monat.
- Pagebuilder-Lizenz: Im ersten Jahr ist sie im Festpreis enthalten, ab dem zweiten Jahr kostet sie 49 € pro Jahr.
- Wartung: Updates, Backups und Sicherheitsprüfung kannst du selbst übernehmen oder abgeben. Das kleinste Wartungspaket liegt bei 49 € pro Monat netto.
Wer sich tiefer mit der allgemeinen Preisfrage beschäftigen will, findet im Artikel Was kostet eine Webseite? die komplette Aufschlüsselung, auch für andere Branchen.
Warum braucht eine Kanzlei überhaupt eine eigene Webseite?
Viele Steuerberater sagen mir im ersten Gespräch denselben Satz: Wir haben mehr Mandanten, als wir betreuen können. Das stimmt oft. Gerade dann lohnt sich eine gute Webseite. Die Seite hat in einer Kanzlei nämlich zwei andere Aufgaben als in einem Handwerksbetrieb: Sie soll die passenden Mandanten anziehen und die unpassenden freundlich aussortieren. Und sie soll Bewerber überzeugen.
Was ist eine Kanzlei-Webseite?
Eine Kanzlei-Webseite ist der eigene Internetauftritt einer Steuerberatungskanzlei, auf dem Leistungen, Team, Pflichtangaben nach Berufsrecht und Kontaktwege gebündelt sind. Anders als ein Eintrag in einem Branchenverzeichnis gehört sie der Kanzlei selbst, und sie ist oft der erste Ort, an dem Mandanten und Bewerber prüfen, ob die Chemie stimmen könnte.
Der Markt ist groß und wächst weiter. Wer bei Google nach einer Kanzlei in seiner Stadt sucht, bekommt fast immer mehrere Treffer. Die Frage ist also, woran er deine Kanzlei unterscheidet.
Zum Stichtag 1. Januar 2026 waren bei den Steuerberaterkammern 105.953 Mitglieder registriert, darunter 89.549 Steuerberaterinnen und Steuerberater.
Quelle: Bundessteuerberaterkammer, Berufsstatistik 2025, Vollerhebung der Kammer-Mitgliederzahlen aller Steuerberaterkammern, Stichtag 1. Januar 2026
Die Webseite als Recruiting-Kanal
Das akuteste Problem vieler Kanzleien ist das Personal. Die Zahlen der Bundessteuerberaterkammer sind hier deutlich.
Die befragten Kanzleien konnten nur rund 40 Prozent aller offenen Stellen in Einzelkanzleien und knapp 70 Prozent aller offenen Stellen in Berufsausübungsgesellschaften besetzen.
Quelle: Bundessteuerberaterkammer, STAX 2024, Online-Befragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach, 5.815 Teilnehmende, Rücklaufquote 25,1 Prozent, Bezugsjahr 2023
Eine Steuerfachangestellte, die über einen Wechsel nachdenkt, schaut sich die Webseite ihres möglichen neuen Arbeitgebers sehr genau an. Findet sie dort nur ein Stockfoto mit Taschenrechner und den Satz "Wir suchen Verstärkung", ist die Kanzlei aus dem Rennen. Findet sie echte Teamfotos, konkrete Arbeitszeitmodelle und einen Hinweis auf digitale Arbeitsweise, bewirbt sie sich eher. Wie das im Detail funktioniert, habe ich im Artikel Mitarbeiter finden über die eigene Webseite beschrieben. Der ist für Handwerksbetriebe geschrieben, die Mechanik ist in der Kanzlei aber dieselbe.
Die Webseite als Mandanten-Filter
Wenn deine Kanzlei auf Heilberufe oder Landwirtschaft spezialisiert ist, dann sag das auf der Startseite. Klar und ohne Umweg. Eine Privatperson mit einer einfachen Einkommensteuererklärung merkt dann sofort, dass sie woanders besser aufgehoben ist. Das spart dir Telefonate, die zu nichts führen. Gleichzeitig findet die Zahnärztin, die eine Praxis übernehmen will, genau die Kanzlei, die sie sucht.
Was gehört auf eine Webseite für Steuerberater?
Eine Webseite für Steuerberater braucht weniger Seiten, als viele denken. Fünf bis sieben gut gemachte Unterseiten schlagen fast immer 25 dünne. Diese Inhalte haben sich in Kanzleien bewährt:
Leistungen nach Zielgruppe statt nach Paragrafen
"Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Jahresabschluss" steht auf fast jeder Kanzlei-Webseite. Das ist korrekt, aber austauschbar. Besser funktioniert eine Gliederung nach Mandantengruppen: Existenzgründer, Heilberufe, GmbH und Gesellschafter, Privatpersonen. Unter jeder Gruppe steht dann, welche Leistungen du dort konkret übernimmst und wie die Zusammenarbeit abläuft.
Team mit echten Fotos
Steuerberatung ist Vertrauenssache. Mandanten übergeben dir ihre kompletten Finanzen. Echte Fotos vom Team und aus den Kanzleiräumen schaffen mehr Vertrauen als jedes Symbolbild. Ein halber Tag mit einem lokalen Fotografen reicht meist aus.
Karriereseite mit echten Angaben
Eine eigene Karriereseite ist in Kanzleien heute Pflicht. Sie sollte die offenen Stellen konkret beschreiben, Arbeitszeitmodelle und Homeoffice-Regeln nennen und einen einfachen Bewerbungsweg anbieten. Ein Lebenslauf per E-Mail reicht. Niemand füllt gern ein Formular mit 30 Feldern aus.
Link zum Mandantenportal
Die meisten Kanzleien arbeiten mit einem digitalen Belegaustausch, etwa über DATEV Unternehmen online oder ein anderes Portal. Der Link dorthin gehört gut sichtbar in den Kopfbereich der Webseite. Deine Bestandsmandanten nutzen die Seite dann regelmäßig, statt dich anzurufen und nach dem Login zu fragen.
Kontakt und Terminbuchung
Telefonnummer, E-Mail, Adresse mit Anfahrtsbeschreibung und Öffnungszeiten gehören auf jede Seite, am besten im Fußbereich. Wer Erstgespräche anbietet, kann zusätzlich eine Online-Terminbuchung einbauen. Das spart Rückrufe und macht den ersten Schritt für neue Mandanten leichter.
Berufsrecht: Was eine Kanzlei-Webseite darf und muss
Steuerberater unterliegen strengeren Regeln als ein Malerbetrieb. Das betrifft zwei Bereiche: was du werblich sagen darfst und was im Impressum stehen muss. Ich bin kein Jurist, und im Zweifel gibt deine Steuerberaterkammer verbindlich Auskunft. Die Grundregeln solltest du aber kennen, bevor du Texte schreibst.
Was erlaubt § 57a StBerG bei der Werbung?
Nach § 57a Steuerberatungsgesetz ist Werbung nur erlaubt, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert und nicht auf einen Auftrag im Einzelfall zielt. Für die Webseite heißt das: Du darfst deine Schwerpunkte, dein Team, deine Arbeitsweise und deine Erfahrung beschreiben. Reißerische Versprechen wie "Wir holen das Maximum aus deiner Steuererklärung raus" gehören nicht hinein. Sachlich und konkret wirkt bei Mandanten ohnehin seriöser.
Welche Pflichtangaben gehören ins Impressum?
Zusätzlich zum normalen Impressum nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz verlangt die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV) weitere Angaben. Diese Punkte sollte deine Kanzlei-Webseite abdecken:
- Name, Anschrift und Kontaktdaten der Kanzlei, bei Gesellschaften auch Rechtsform, Vertretungsberechtigte und Registereintrag
- Die gesetzliche Berufsbezeichnung "Steuerberater" oder "Steuerberaterin" und der Staat, in dem sie verliehen wurde
- Name und Anschrift der zuständigen Steuerberaterkammer
- Die berufsrechtlichen Regelungen und wo sie zugänglich sind, üblicherweise mit Link auf die Seite der Bundessteuerberaterkammer
- Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung mit Name und Anschrift des Versicherers und dem räumlichen Geltungsbereich
- Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sofern vorhanden
Den Hinweis auf die frühere EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung brauchst du übrigens nicht mehr. Die EU-Kommission hat sie eingestellt. Steht er noch in deinem Impressum, kann er raus.
Datenschutz: Belege gehören nicht ins Kontaktformular
Ein Kontaktformular auf der Webseite ist sinnvoll. Es sollte aber klar sagen, dass dort keine Steuerunterlagen hochgeladen werden. Für Belege gibt es das Mandantenportal. Dazu kommen die üblichen Punkte: SSL-Verschlüsselung, eine vollständige Datenschutzerklärung, lokal eingebundene Schriften und ein Cookie-Banner nur dann, wenn du wirklich einwilligungspflichtige Dienste nutzt. Eine schlanke Kanzlei-Webseite kommt oft ganz ohne aus.
In 6 Schritten zur Webseite für Steuerberater
So läuft ein Projekt zum Festpreis ab, vom ersten Gespräch bis zum Livegang:
- Erstgespräch (15 Minuten): Wir klären, welche Mandantengruppen du ansprechen willst, ob du Personal suchst und welche Seiten du brauchst.
- Struktur und Angebot: Du bekommst eine Seitenstruktur und einen festen Preis. Keine Stundenabrechnung, keine Überraschungen.
- Inhalte sammeln: Du lieferst Teamfotos, Stichpunkte zu Schwerpunkten und die Daten für das Impressum. Die Texte formuliere ich auf Wunsch aus.
- Design und Umsetzung: Die Seite entsteht mobil optimiert, mit Mandantenportal-Link, Karriereseite und sauberer Technik für Google.
- Korrekturschleife: Du prüfst alles, besonders die berufsrechtlichen Angaben. Änderungen setze ich um.
- Livegang und Übergabe: Die Seite geht online, du bekommst eine kurze Einweisung und kannst Texte später selbst anpassen.
Vom Erstgespräch bis zum Livegang vergehen beim Festpreis 30 Tage. Der größte Zeitfaktor ist in Kanzleien fast immer die Freigabe im Team. Den kompletten Projektablauf mit allen Details findest du im Artikel Webseite erstellen lassen: der Ablauf.
Lokales SEO: So finden Mandanten deine Kanzlei bei Google
Die meisten neuen Mandanten suchen nach "Steuerberater" plus Stadt oder Stadtteil. Wer dort nicht auf der ersten Seite auftaucht, existiert für diese Suchenden praktisch nicht. Drei Dinge machen in der Praxis den größten Unterschied:
- Google-Unternehmensprofil vollständig pflegen: Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen und ein Link zur Webseite. Bitte zufriedene Mandanten aktiv um eine Bewertung.
- Stadt und Schwerpunkt in Titel und Überschriften: "Steuerberater für Ärzte in Bielefeld" ist für Google und Mandanten klarer als "Ihre Kanzlei für alle Fälle".
- Eine Unterseite pro Schwerpunkt: Jede Mandantengruppe bekommt eine eigene Seite mit eigenem Titel. So kann Google jede Seite gezielt für ihre Suchanfrage ranken.
Wie du die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung Schritt für Schritt umsetzt, steht im Leitfaden Google Suche optimieren. Und wer lieber alles aus einer Hand haben will: Für Kanzleien gibt es bei uns ein eigenes Angebot für Webdesign für Steuerberater.
Typische Fehler auf Kanzlei-Webseiten
Beim Durchsehen von Kanzlei-Webseiten fallen mir immer wieder dieselben Schwachstellen auf. Die meisten lassen sich mit wenig Aufwand beheben:
- Veraltete Inhalte: Auf der Startseite steht noch ein Hinweis zur Grundsteuererklärung von 2022. Das wirkt, als würde sich niemand um die Seite kümmern.
- Keine Aussage zur Spezialisierung: "Wir beraten Privatpersonen und Unternehmen aller Branchen" sagt nichts. Nenne deine zwei oder drei Schwerpunkte.
- Unvollständiges Impressum: Die Kammer fehlt, die Berufshaftpflicht fehlt, der Link zu den berufsrechtlichen Regelungen ist tot.
- Mobil kaum bedienbar: Viele Kanzlei-Webseiten sind zehn Jahre alt und auf dem Smartphone nur mit Zoomen lesbar. Dabei suchen gerade Bewerber fast immer mobil.
- Karriere versteckt: Die offenen Stellen stehen als PDF im Unterpunkt "Aktuelles". Kaum jemand findet sie.
Mein Rat: Nimm dir 20 Minuten, öffne deine eigene Webseite auf dem Handy und schau sie mit den Augen einer Bewerberin an. Die meisten Kanzleiinhaber sehen dabei sofort, was fehlt.
Alte Kanzlei-Webseite: überarbeiten oder neu bauen?
Viele Kanzleien haben schon eine Seite, oft vor acht oder zehn Jahren von einem Bekannten gebaut oder bei einem Vorlagen-Anbieter gemietet. Die Frage ist dann, ob eine Überarbeitung reicht. Meine Faustregel: Wenn die Technik mobil sauber läuft und du die Texte selbst ändern kannst, reicht oft ein inhaltlicher Relaunch. Neue Texte, neue Fotos, eine Karriereseite dazu, fertig.
Neu bauen lohnt sich in drei Fällen. Die Seite ist auf dem Smartphone kaum lesbar. Du kommst ohne den ursprünglichen Anbieter nicht an die Inhalte. Oder die Seite läuft über einen Mietvertrag, bei dem dir nach Kündigung nichts gehört. Gerade der letzte Punkt überrascht viele Kanzleiinhaber: Bei manchen Leasing-Modellen gehören Design und Texte dem Anbieter. Wer kündigt, steht ohne Webseite da.
Bei einer Kanzleiübernahme stellt sich die Frage fast immer. Der neue Inhaber will mit eigenem Namen und eigenem Team auftreten, die Mandanten sollen die Kanzlei trotzdem wiederfinden. Hier hilft es, die alte Domain zu behalten und die wichtigsten alten Adressen auf die neuen Seiten weiterzuleiten. So verlierst du keine Google-Platzierungen, die die Kanzlei über Jahre aufgebaut hat.
Häufige Fragen zur Webseite für Steuerberater
Was kostet eine Webseite für Steuerberater?
Spezialisierte Agenturen nennen für eine kleine Kanzlei meist 3.500 bis 12.000 Euro. Beim Festpreis von Leo Brockhausen kostet eine Webseite für Steuerberater 1.990 € netto für fünf Unterseiten, jede weitere Seite 199 € netto.
Wie lange dauert es, bis die Kanzlei-Webseite online ist?
Beim Festpreis-Modell sind es 30 Tage vom Erstgespräch bis zum Livegang. Voraussetzung ist, dass Fotos, Impressumsdaten und Freigaben aus der Kanzlei zügig kommen.
Darf ich als Steuerberater auf meiner Webseite werben?
Ja, solange die Werbung sachlich über deine berufliche Tätigkeit informiert und nicht auf einen einzelnen Auftrag zielt, so regelt es § 57a StBerG. Schwerpunkte, Team und Arbeitsweise darfst du ausführlich beschreiben.
Welche Pflichtangaben braucht das Impressum einer Steuerkanzlei?
Neben den normalen Impressumsangaben brauchst du die Berufsbezeichnung mit verleihendem Staat, die zuständige Steuerberaterkammer, die berufsrechtlichen Regelungen und die Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung. Im Zweifel prüft deine Kammer den Text.
Kann ich das Mandantenportal in die Webseite einbinden?
Ja. Üblich ist ein gut sichtbarer Link oder Button im Kopfbereich, der direkt zum Login des Portals führt. Die Belege selbst laufen weiterhin über das Portal, nicht über die Webseite.
Kann ich Texte später selbst ändern?
Ja. Nach der Übergabe kannst du Texte, Stellenanzeigen und Teamfotos selbst im Editor anpassen. Wer das nicht will, gibt die Pflege über ein Wartungspaket ab.
Fazit: Die Webseite für Steuerberater als Filter und Recruiting-Kanal
Eine Webseite für Steuerberater muss keine 10.000 Euro kosten und keine 30 Unterseiten haben. Sie muss klar sagen, für wen deine Kanzlei arbeitet, das Team zeigen, offene Stellen konkret beschreiben und alle Pflichtangaben sauber enthalten. Wenn diese Punkte stimmen, bekommst du weniger unpassende Anfragen und mehr Bewerbungen. Mein Vorschlag für den nächsten Schritt: Öffne heute deine aktuelle Seite auf dem Smartphone und prüfe das Impressum gegen die Liste oben.
Du weißt nicht, ob sich eine neue Seite für deine Kanzlei lohnt oder ob eine Überarbeitung reicht? Schreib uns, welches Problem gerade am dringendsten ist, wir melden uns selbst. Hier geht es zum kostenlosen Erstgespräch.
