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Webseite für Dachdecker erstellen lassen: Kosten & Ablauf 2026

16. September 2026

Eine Webseite für Dachdecker kostet bei einer Agentur mit Festpreis ab 1.990 € netto und ist in rund 30 Tagen fertig. Sie sorgt dafür, dass dich Leute aus deiner Region über Google finden, während du auf dem Dach stehst. Wer heute einen Dachdecker braucht, tippt zwei Wörter ins Handy und ruft einen der ersten Treffer an. Ich zeige dir, was auf so eine Seite gehört, was sie wirklich kostet und woran die meisten Dachdecker-Webseiten scheitern.

Letzte Aktualisierung: September 2026

Webseite für Dachdecker: Dachsilhouette aus Licht als Symbol für Sichtbarkeit bei Google

Warum eine Webseite für Dachdecker heute anders funktioniert als vor zehn Jahren

Die meisten Dachdeckerbetriebe laufen jahrelang gut über Empfehlungen. Bis das nicht mehr reicht. Ein Bauträger, der jahrelang jeden Neubau vergeben hat, verkauft seine Firma. Ein Hausverwalter geht in Rente. Auf einmal fehlen Aufträge, für die man vorher nie etwas tun musste.

Der Reflex ist dann: eine Webseite muss her. Das Problem ist nur, dass fast jeder Betrieb inzwischen eine hat.

97 Prozent der Handwerksbetriebe verfügen über eine eigene Webseite.
Quelle: Bitkom Research im Auftrag von Bitkom und ZDH, Studie „Die Digitalisierung des Handwerks", telefonische Befragung von 503 Handwerksbetrieben in Deutschland, Erhebung 2022

Eine Seite zu haben, ist also kein Vorsprung mehr. Der Vorsprung entsteht erst dadurch, wie diese Seite gebaut ist: ob sie bei einer Suche nach „Dachdecker" plus Ortsname überhaupt auftaucht, ob sie auf dem Handy in zwei Sekunden lädt und ob jemand nach 30 Sekunden Lesezeit genug Vertrauen hat, um anzurufen.

Was ist lokale Sichtbarkeit?

Lokale Sichtbarkeit ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Betrieb in den Google-Ergebnissen auftaucht, wenn jemand in deinem Einzugsgebiet nach deiner Leistung sucht. Sie setzt sich aus drei Bausteinen zusammen: deinem Google Unternehmensprofil, deiner eigenen Webseite und deinen Bewertungen. Fehlt einer davon, bricht die Kette an der schwächsten Stelle.

Für Dachdecker kommt ein Faktor dazu, den andere Gewerke nicht in dieser Schärfe haben: Zeitdruck. Nach einem Sturm sucht niemand drei Tage lang nach dem besten Angebot. Da wird gesucht, angerufen, und wer als Erstes rangeht und einen seriösen Eindruck macht, bekommt den Auftrag. Wer an diesem Abend nicht auffindbar ist, existiert für diesen Kunden nicht.

Was auf eine Webseite für Dachdecker gehört

Ich sehe viele Dachdecker-Seiten, die hübsch aussehen und trotzdem keine Anfragen bringen. Meistens fehlen dieselben Dinge. Diese Punkte gehören auf jede Dachdecker-Webseite:

  • Jede Leistung als eigener Abschnitt: Neueindeckung, Dachsanierung, Flachdachabdichtung, Sturmschadenreparatur, Dachfenstereinbau, Dachrinnen, Gerüstbau, Bauklempnerei. Wer alles unter „Dacharbeiten aller Art" zusammenfasst, wird für keinen dieser Begriffe gefunden.
  • Das Einzugsgebiet im Klartext: Google weiß nicht, wo du arbeitest, wenn es nirgends steht. Nenne die Stadt, die Nachbarorte und den Landkreis. Ein Satz wie „Wir arbeiten im Umkreis von 40 Kilometern um Kassel, unter anderem in Baunatal, Vellmar und Hofgeismar" wirkt besser als jede Keyword-Liste.
  • Echte Projektfotos: Vorher-nachher von einer Dachsanierung überzeugt in fünf Sekunden. Ein gekauftes Stockfoto mit einem lächelnden Mann auf einem Dach überzeugt niemanden, weil jeder es schon woanders gesehen hat.
  • Die Telefonnummer ganz oben, klickbar: Auf dem Handy muss ein Tippen reichen. Eine Nummer, die man erst markieren und kopieren muss, kostet dich Anrufe.
  • Ein Notfall-Hinweis: Wenn du Sturmschäden kurzfristig abdeckst, schreibe genau das hin, mit Zeitangabe. „Notabdeckung in der Regel innerhalb von 24 Stunden" ist ein Satz, der Anrufe erzeugt.
  • Bewertungen sichtbar einbinden: Drei echte Kundenstimmen mit Ort und Vornamen wiegen mehr als jede Selbstbeschreibung. Wie du sie rechtssicher einsammelst, steht in meinem Artikel über Google-Bewertungen für Handwerker.
  • Ein Gesicht: Ein Foto vom Chef und vom Team macht aus einer Firma einen Ansprechpartner. Menschen beauftragen Menschen.
  • Impressum und Datenschutzerklärung: In Deutschland Pflicht. Wer sie weglässt oder aus einem Generator ohne Prüfung übernimmt, riskiert eine Abmahnung.

Eine Zahl aus einer Untersuchung von Handwerker-Webseiten zeigt, wie groß die Lücke bei genau diesen Punkten ist:

88 Prozent der untersuchten Handwerker-Webseiten machen keinerlei Angaben zu Preisen, 78 Prozent zeigen kein Foto des Inhabers.
Quelle: Team handwerk-digital (Sandra und Jörg Mosler), Analyse von 500 Webseiten aus fünf Gewerken, darunter Dachdecker, in jeweils fünf deutschen Großstädten, 2025

Preise komplett wegzulassen ist bei Dachprojekten nachvollziehbar, weil jedes Dach anders ist. Trotzdem hilft eine Orientierung: eine Spanne pro Quadratmeter, ein typisches Projektbeispiel, oder wenigstens der Satz, dass die Aufmaßfahrt kostenlos ist. Das nimmt die Hemmung vor dem Anruf.

Was eine Webseite für Dachdecker kostet

Die Preisspanne ist groß, weil sich hinter dem Wort „Webseite" sehr verschiedene Dinge verbergen. Hier die realistischen Größenordnungen:

Variante Einmalig Laufend pro Jahr Sinnvoll, wenn
Baukasten selbst gebaut 0 € 150 bis 400 € du nur eine Visitenkarte im Netz brauchst
WordPress-Vorlage selbst eingerichtet 0 bis 300 € ca. 89 € für Domain und Hosting du Zeit und technisches Interesse hast
Freelancer 1.500 bis 4.000 € ca. 89 € für Domain und Hosting du Texte und Fotos selbst lieferst
Agentur mit Festpreis ab 1.990 € netto ca. 89 € für Domain und Hosting, Wartung ab 49 € pro Monat Texte, Design und Google-Sichtbarkeit aus einer Hand kommen sollen

Wichtig bei den laufenden Kosten: Domain und Hosting laufen immer auf deinen Namen und deinen Vertrag, nicht auf unseren. Das sind rund 89 € im Jahr beim Anbieter. Klingt nach einem Detail, ist aber der Unterschied zwischen „die Webseite gehört mir" und „ich komme aus diesem Vertrag nicht mehr raus". Wie sich unser Festpreis von 1.990 € zusammensetzt und was darin enthalten ist, steht auf der Preisseite im Detail.

Der ehrlichste Vergleich ist nicht der Preis, sondern der Preis pro Anfrage. Eine Seite für 500 €, die niemand findet, ist teuer. Eine Seite für 2.000 €, die im Jahr acht Dachsanierungen anstößt, hat sich nach dem ersten Auftrag bezahlt. Wenn du unsicher bist, ob sich der Schritt für deinen Betrieb rechnet, hilft mein Artikel Webseite kaufen oder selbst bauen bei der Einordnung.

Lokale SEO für eine Webseite für Dachdecker: Standortmarkierung über einer Dachform

Lokale SEO: So wird deine Webseite für Dachdecker in der Region gefunden

Was ist lokale SEO?

Lokale Suchmaschinenoptimierung, kurz lokale SEO, umfasst alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass dein Betrieb bei ortsbezogenen Suchanfragen erscheint. Also bei „Dachdecker Erfurt", „Dachsanierung in meiner Nähe" oder „Notdach nach Sturm Kassel". Anders als bei überregionaler Suchmaschinenoptimierung entscheidet dabei nicht nur der Inhalt der Seite, sondern auch die Entfernung zum Suchenden und die Qualität deines Eintrags bei Google.

Die wichtigsten Hebel für einen Dachdeckerbetrieb:

  • Google Unternehmensprofil vollständig ausfüllen: Der kostenlose Eintrag über Google Unternehmensprofil entscheidet darüber, ob du in der Kartenansicht auftauchst. Öffnungszeiten, Leistungen, Einzugsgebiet und mindestens zehn echte Fotos gehören hinein.
  • Eigene Unterseite pro Hauptleistung: Eine Seite zur Dachsanierung, eine zum Flachdach, eine zur Sturmschadenreparatur. Google bewertet jede Unterseite einzeln. Eine einzige Seite mit allen Themen rankt für keines davon gut.
  • Ortsnamen in Überschriften und Texten: Nicht gestreut wie Konfetti, sondern dort, wo es natürlich passt. In der Einleitung, in einer Zwischenüberschrift, in den Referenzbeschreibungen.
  • Ladezeit auf dem Handy: Große, unkomprimierte Baustellenfotos sind die häufigste Bremse. Wer beim mobilen Laden über drei Sekunden braucht, verliert Besucher, bevor sie den ersten Satz gelesen haben.
  • Bewertungen kontinuierlich sammeln: Nicht 20 Stück in einer Woche, sondern regelmäßig ein paar. Ein gleichmäßiger Zufluss wirkt auf Google und auf Menschen glaubwürdiger.
  • Saisonale Inhalte: Ein kurzer Beitrag zum Dach-Check vor dem Winter oder zum richtigen Verhalten nach einem Sturmschaden bringt genau dann Besucher, wenn der Bedarf entsteht.

Die technische Grundlage dafür beschreibe ich ausführlicher in meiner WordPress-SEO-Anleitung für Anfänger. Wer die Seite selbst pflegt, findet dort die Reihenfolge, in der sich die Arbeit am ehesten lohnt.

Die fünf häufigsten Fehler auf Dachdecker-Webseiten

Diese Punkte fallen mir auf, wenn ich mir bestehende Seiten von Dachdeckerbetrieben ansehe:

  • Kein Weg zur Anfrage außer einem Kontaktformular: Handwerkskunden rufen lieber an. Ein Formular als einzige Option filtert genau die Leute weg, die schnell einen Termin wollen.
  • Referenzen ohne Kontext: Eine Galerie mit 40 Dachfotos ohne Beschreibung sagt nichts. Drei Projekte mit Ort, Aufgabe, Dauer und Ergebnis sagen alles.
  • Veraltete Inhalte: „Wir suchen Auszubildende für 2021" auf der Startseite signalisiert, dass sich seit Jahren niemand um die Seite kümmert. Das überträgt der Besucher unbewusst auf die Arbeit am Dach.
  • Kein mobiles Layout: Der größere Teil der lokalen Suchanfragen kommt vom Handy. Eine Seite, auf der man zoomen muss, um die Telefonnummer zu treffen, verliert diese Besucher sofort.
  • Keine klare Aufforderung: Am Ende jeder Seite sollte stehen, was der Besucher jetzt tun soll. Anrufen, Rückruf anfordern, Termin buchen. Wenn nichts dasteht, passiert nichts. Warum das so oft schiefgeht, habe ich in Webseite ohne Anfragen aufgeschrieben.

Der Ablauf: von der Idee zur fertigen Webseite für Dachdecker

Bei uns dauert ein Projekt rund 30 Tage. Der Ablauf sieht so aus:

  1. Erstgespräch, 15 Minuten: Wir schauen uns deinen Betrieb, dein Einzugsgebiet und deine aktuelle Situation an. Danach weißt du, ob sich der Aufwand für dich lohnt. Kostenlos und ohne Verpflichtung.
  2. Inhalte sammeln: Du lieferst Projektfotos, Leistungen und ein paar Sätze über deinen Betrieb. Mehr brauchen wir nicht. Die Texte schreiben wir.
  3. Entwurf: Nach etwa zwei Wochen siehst du die erste Fassung und sagst, was geändert werden soll.
  4. Feinschliff und Technik: Ladezeiten, mobile Darstellung, Rechtstexte, Google Unternehmensprofil.
  5. Livegang und Übergabe: Du bekommst Zugang und einen Videokurs, mit dem du Referenzfotos und Texte selbst einpflegen kannst.

Danach entscheidest du, ob du die Seite selbst betreust oder ob wir das übernehmen. Unsere Wartungspakete starten bei 49 € netto im Monat und decken Backups, Updates und Überwachung ab. Wer zusätzlich jeden Monat einen neuen Inhalt für Google will, nimmt die Stufe darüber. Einen tieferen Einblick in unser Angebot speziell für dieses Gewerk gibt die Seite Webdesign für Dachdecker.

Häufige Fragen zur Webseite für Dachdecker

Was kostet eine Webseite für Dachdecker?

Bei einer Agentur mit Festpreis ab 1.990 € netto einmalig. Dazu kommen rund 89 € pro Jahr für Domain und Hosting, die du selbst beim Anbieter buchst. Freelancer liegen meist zwischen 1.500 und 4.000 €, Baukastenlösungen sind günstiger, stoßen aber bei lokaler SEO schnell an Grenzen.

Wie lange dauert es, bis meine Dachdecker-Webseite online ist?

In der Regel 30 Tage, wenn Fotos und Rückmeldungen zügig kommen. Der längste Posten ist fast immer das Sammeln brauchbarer Projektbilder, deshalb lohnt es sich, damit schon vor dem Projektstart anzufangen.

Brauche ich zusätzlich ein Google Unternehmensprofil?

Ja, beides zusammen wirkt. Das Profil bringt dich in die Kartenansicht und ins lokale Suchergebnis, die Webseite liefert danach die Informationen, die aus einem Interessenten eine Anfrage machen. Ohne Profil fehlt dir der sichtbarste Platz, ohne Webseite fehlt die Tiefe.

Lohnt sich eine eigene Webseite für einen Dachdecker mit drei Mitarbeitern?

Gerade dann. Kleine Betriebe hängen besonders stark an wenigen Auftraggebern. Eine Seite, die kontinuierlich Anfragen aus der Region bringt, macht dich unabhängiger von Empfehlungen und von einzelnen Großkunden.

Kann ich die Webseite später selbst ändern?

Ja. Wir bauen auf WordPress, du bekommst Zugang und einen Videokurs für die laufende Pflege. Neue Referenzfotos, geänderte Öffnungszeiten oder ein saisonaler Hinweis sind damit in wenigen Minuten erledigt.

Muss ich für Sturmschäden eine eigene Unterseite haben?

Wenn du Notabdeckungen anbietest, ja. Das ist eine eigene Suchanfrage mit hoher Dringlichkeit und wenig Konkurrenz. Eine kurze Seite mit Ablauf, Erreichbarkeit und Hinweisen zur Versicherungsmeldung reicht dafür aus.

Fazit: Eine Webseite für Dachdecker rechnet sich über die Anfragen, nicht über das Design

Fast jeder Handwerksbetrieb hat heute eine Seite. Entscheidend ist, ob deine gefunden wird und ob sie jemanden zum Anruf bewegt. Dafür braucht es keine aufwendige Optik, sondern klare Leistungen, ein sichtbares Einzugsgebiet, echte Fotos, eine klickbare Telefonnummer und einen gepflegten Google-Eintrag.

Wenn du wissen willst, wie deine aktuelle Seite dabei abschneidet und was für deinen Betrieb sinnvoll ist, buche ein kostenloses Erstgespräch. 15 Minuten, ohne Verpflichtung, mit einer ehrlichen Einschätzung am Ende. Auch dann, wenn sie lautet, dass deine bestehende Seite reicht.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von uns redaktionell geprüft.

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