Wer eine Webseite erstellen lassen will, durchläuft vier Schritte: kostenloses Erstgespräch, Angebot mit Festpreis, Design- und Textphase mit Zwischenständen, dann Launch und Übergabe. Bei uns dauert das 30 Tage ab Auftragsbestätigung. Was in diesen 30 Tagen konkret passiert, steht selten irgendwo. Genau deshalb schreibe ich es hier auf: mit den Aufgaben, die bei dir liegen, und den Stellen, an denen Projekte in der Praxis stecken bleiben.
Letzte Aktualisierung: September 2026

Webseite erstellen lassen: der Ablauf in vier Schritten
Der Ablauf ist bei uns immer gleich aufgebaut. Das ist keine Bequemlichkeit, sondern der Grund, warum ein Festpreis überhaupt funktioniert. Wer bei jedem Projekt neu erfindet, wie gearbeitet wird, kann vorher auch nicht sagen, was es kostet.
Schritt 1: Das Erstgespräch, 15 Minuten
Am Anfang steht ein kostenloses Videogespräch. Es dauert eine Viertelstunde und ist kein Verkaufstermin. Wir klären, was dein Betrieb macht, wer deine Kunden sind und was die neue Seite leisten soll: mehr Anfragen, Bewerbungen, oder schlicht eine seriöse Adresse, die man weitergeben kann.
In diesem Gespräch fällt meistens schon auf, ob ein Projekt sinnvoll ist. Manchmal sage ich ab. Wenn jemand fünf Seiten für ein Angebot braucht, das er in drei Monaten wieder einstellt, ist das Geld woanders besser aufgehoben. Diese Ehrlichkeit spart beiden Seiten Zeit.
Schritt 2: Angebot und Projektstart
Nach dem Gespräch bekommst du ein schriftliches Angebot. Darin stehen der Umfang, der Preis und ein Zeitplan mit Datum. Der Festpreis liegt bei 1.990 € netto und deckt Design, Texte, technisches SEO, DSGVO-Grundlagen, Kontaktformular und WhatsApp-Button ab.
Sobald du zusagst, beginnt die Frist von 30 Tagen. Vorher nicht. Das ist ein wichtiger Unterschied: Die Uhr läuft ab Auftragsbestätigung, nicht ab dem Tag, an dem du zum ersten Mal angefragt hast. Was ein Projekt insgesamt kostet, habe ich in Was kostet eine Webseite aufgeschlüsselt.
Schritt 3: Design, Texte und Umsetzung
Jetzt entsteht die eigentliche Seite. Wir bauen die Struktur, gestalten das Design nach deiner Marke und schreiben alle Texte. Du bekommst Zwischenstände zu sehen und gibst Rückmeldung. Wichtig ist, dass du dabei früh und deutlich sagst, was dir nicht gefällt.
Die meisten Kunden sind an dieser Stelle zu höflich. Ein "passt schon" in Woche zwei wird in Woche vier zu einem größeren Umbau. Ein klares "die Startseite wirkt zu kühl" dagegen ist in einer halben Stunde erledigt. Kritik früh ist billiger als Kritik spät.
Schritt 4: Launch und Übergabe
Am Ende geht die Seite live. Du bekommst alle Zugangsdaten und eine kurze Einführung, wie du Texte und Bilder selbst anpasst. Der Zugang zum Pagebuilder ist enthalten, du brauchst dafür keinen Entwickler und keinen laufenden Vertrag mit uns.
Was du beim Webseite erstellen lassen selbst zuliefern musst
Hier liegt der eigentliche Engpass. Nicht am Design, nicht an der Technik. Wenn ein Projekt sich verzögert, dann fast immer, weil Material fehlt. Die folgende Aufteilung ist deshalb der ehrlichste Teil dieses Artikels.
Aufgabe | Wer macht es | Wann fällig |
|---|---|---|
Struktur und Seitenaufbau | Wir | Woche 1 |
Fotos vom Betrieb, Team, Arbeiten | Du | Woche 1 |
Logo und Wunschfarben | Du | Woche 1 |
Alle Texte | Wir | Woche 2 |
Angaben für Impressum und Datenschutz | Du | Woche 2 |
Design und technische Umsetzung | Wir | Woche 2 bis 3 |
Rückmeldung zum Zwischenstand | Du | Woche 3 |
Domain und Hosting bestellen | Du | vor Launch |
SEO-Grundlage, Ladezeit, Formulare | Wir | Woche 4 |
Deine Liste ist kurz. Sie besteht im Kern aus Fotos, Firmenangaben und zwei Rückmeldungen. Zusammengerechnet sind das vielleicht drei Stunden über den ganzen Monat verteilt. Nur eben nicht am letzten Tag.
Warum Domain und Hosting bei dir liegen
Domain und Hosting bestellst du selbst, auf deinen Namen. Das kostet je nach Anbieter rund 89 € im Jahr und ist im Festpreis bewusst nicht enthalten. Der Grund ist einfach: So gehört die Seite wirklich dir. Du bist an keine Agentur gebunden und kommst jederzeit an deine eigenen Daten.
Agenturen, die Domain und Hosting mitverkaufen, bauen sich damit eine Abhängigkeit. Bei einem Wechsel wird es dann zäh. Diese laufende Position gehört zu den Folgekosten, über die vor dem Start gesprochen werden sollte, nicht danach.
Was ist ein Festpreis-Projekt?
Ein Festpreis-Projekt ist ein Webseitenprojekt, bei dem Leistungsumfang, Preis und Termin vor dem Start schriftlich feststehen. Abgerechnet wird nicht nach Aufwand, sondern nach vereinbartem Ergebnis. Das Risiko einer längeren Umsetzung liegt damit beim Dienstleister, nicht beim Kunden.
Der Gegenentwurf ist die Abrechnung nach Stundenlohn. Dort zahlst du jede Korrekturschleife mit. Welches Modell wann sinnvoll ist, habe ich in Fixpreis oder Stundenlohn beim Webdesign gegenübergestellt. Kurz gesagt: Bei einem klar umrissenen Auftritt für einen kleinen Betrieb gewinnt fast immer der Festpreis.
Sind 30 Tage realistisch?
Ja, aber nur unter einer Bedingung. Die 30 Tage gelten, wenn dein Material rechtzeitig da ist. Kommen die Fotos erst in Woche drei, verschiebt sich der Launch. Wir sagen das dann sofort und passen den Zeitplan an, statt den Termin stillschweigend verstreichen zu lassen.
Der Anspruch, überhaupt eine Seite zu haben, ist inzwischen breiter Standard. Die Frage lautet nicht mehr, ob ein Betrieb online auffindbar ist, sondern wie gut.
94 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen eine eigene Webseite, 88 Prozent setzen zusätzlich auf Online-Verzeichnisse.
Quelle: Bitkom Research, Studienbericht "Digitalisierung des Handwerks", telefonische Befragung von 504 Handwerksunternehmen ab einem Beschäftigten in Deutschland, repräsentativ gewichtet, Erhebungszeitraum KW 23 bis KW 29 2025
Über alle Wirtschaftszweige hinweg sieht das Bild noch anders aus. Ein knappes Drittel der Unternehmen in Deutschland ist ohne eigene Seite unterwegs, was die amtliche Statistik regelmäßig erhebt.
69 Prozent der Unternehmen in Deutschland verfügten über eine eigene Webseite.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Erhebung über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen, auskunftspflichtige Stichprobenerhebung bei Unternehmen ab zehn Beschäftigten, Erhebungsjahr 2023, Tabelle 52911-0001

Die vier Stolpersteine, die den Ablauf verzögern
Nach über 40 Projekten für Handwerk, Praxen und Dienstleister wiederholen sich dieselben vier Punkte. Wer sie kennt, umgeht sie meistens.
Fehlende Fotos: Der häufigste Grund für Verzögerung. Handybilder in ordentlicher Qualität reichen völlig aus. Sie sind fast immer besser als gekaufte Stockfotos, weil man deinen echten Betrieb sieht.
Zu viele Entscheider: Wenn drei Personen mitreden und niemand entscheidet, dauert jede Freigabe eine Woche. Benenne eine Person, die im Zweifel das letzte Wort hat.
Wünsche, die nachträglich wachsen: Aus fünf Seiten werden im Verlauf zwölf. Das ist legitim, aber es ändert Umfang und Preis. Sag es früh, dann rechnen wir es sauber ins Angebot.
Unklare Firmenangaben: Rechtsform, Steuernummer, Kammerzugehörigkeit. Ohne diese Angaben gibt es kein rechtssicheres Impressum und damit keinen Launch.
Auffällig ist, was auf dieser Liste fehlt. Technik taucht nicht auf. Ladezeit, Hosting-Umzug, Formularanbindung: Das sind Aufgaben mit bekanntem Aufwand. Der unkalkulierbare Teil eines Projekts liegt fast immer in der Abstimmung.
Deshalb frage ich im Erstgespräch nach dem Material, bevor wir über Design reden. Wer eine Webseite erstellen lassen will und schon einen Ordner mit brauchbaren Fotos hat, ist weiter als jemand mit einer fertigen Farbvorstellung. Bilder lassen sich nicht in einer Nacht nachholen, ein Farbton schon.
Ein Punkt fehlt in der Liste bewusst: dein Budget. Über den Preis reden wir am Anfang, nicht am Ende. Ein Festpreis, der nachträglich wächst, ist kein Festpreis. Wenn im Verlauf klar wird, dass dein Vorhaben größer ist als besprochen, bekommst du ein neues Angebot und entscheidest dann.
Relaunch statt Neubau: was sich am Ablauf ändert
Viele Betriebe haben bereits eine Seite. Sie ist nur alt, langsam oder auf dem Handy kaum bedienbar. Wer in dieser Lage eine Webseite erstellen lassen möchte, durchläuft dieselben vier Schritte, mit drei Zusatzpunkten.
Erstens die Inhalte. Aus einer bestehenden Seite lässt sich meist mehr übernehmen, als der Inhaber vermutet: Referenzen, Leistungsbeschreibungen, Bilder von abgeschlossenen Arbeiten. Wir sichten das im Erstgespräch und sagen ehrlich, was brauchbar ist.
Zweitens die Adressen. Wenn sich Seitenpfade ändern, brauchen die alten URLs eine Weiterleitung auf die neuen. Ohne das verlierst du Rankings, die du dir über Jahre erarbeitet hast. Dieser Schritt ist unsichtbar und trotzdem der wichtigste beim Relaunch.
Drittens der Umzug selbst. Domain und Postfächer laufen weiter, während die neue Seite entsteht. Umgestellt wird erst am Launch-Tag. Deine bestehende Seite bleibt also bis zum letzten Moment erreichbar, es gibt keine Lücke, in der Kunden ins Leere laufen.
An welchen Anzeichen sich ein Relaunch überhaupt lohnt, habe ich in sieben Anzeichen für einen Relaunch gesammelt. Kurzform: Wenn du dich schämst, die Adresse weiterzugeben, ist die Frage schon beantwortet.
Was nach dem Launch passiert
Der Launch ist kein Abschluss, sondern ein Anfang. Eine Seite, die online geht und danach ein Jahr unangetastet bleibt, verliert an Sichtbarkeit. Google bewertet Aktualität, und veraltete Software wird über die Zeit zum Sicherheitsrisiko.
Für die laufende Betreuung gibt es Wartungspakete ab 49 € im Monat, die Backups, Updates und Überwachung abdecken. Verpflichtend ist das nicht. Du kannst deine Seite auch selbst pflegen, dann solltest du dir aber einen festen Termin dafür setzen.
Die ersten Anfragen kommen bei unseren Kunden in der Regel innerhalb weniger Wochen nach dem Launch. Bleiben sie aus, liegt das selten am Design. Häufiger fehlt eine klare Handlungsaufforderung oder die Seite ist für die falschen Suchbegriffe optimiert. Woran das im Detail liegen kann, steht in Webseite ohne Anfragen.
Vorbereitung auf das Erstgespräch
Du musst nichts vorbereiten. Es hilft aber, wenn du drei Dinge im Kopf hast: Was soll die Seite auslösen, wer soll sie lesen, und welche zwei, drei Seiten von Mitbewerbern gefallen dir. Damit wird aus einem vagen Gespräch ein konkretes.
Wer selbst schon Texte im Kopf hat, kann sie mitbringen. Nötig ist das nicht, wir schreiben alles. Wenn du es trotzdem selbst versuchen willst, findest du in Homepage-Texte schreiben eine Anleitung ohne Marketing-Vokabular.
Häufige Fragen zum Ablauf
Wie lange dauert es, eine Webseite erstellen zu lassen?
Bei uns 30 Tage ab Auftragsbestätigung. Diese Frist setzt voraus, dass Fotos und Firmenangaben in der ersten Woche vorliegen. Fehlt Material, verschiebt sich der Termin entsprechend und wir sagen dir das sofort.
Was kostet es, eine Webseite erstellen zu lassen?
Der Festpreis liegt bei 1.990 € netto und enthält Design, Texte, technisches SEO und die rechtlichen Grundlagen. Dazu kommen Domain und Hosting mit rund 89 € im Jahr, die du direkt beim Anbieter buchst.
Muss ich die Texte selbst schreiben?
Nein. Alle Texte kommen von uns, auf Basis des Erstgesprächs und deiner Angaben zum Betrieb. Du liest sie gegen und sagst, was fachlich nicht stimmt.
Kann ich die Seite später selbst ändern?
Ja. Der Zugang zum Pagebuilder ist im Preis enthalten, und bei der Übergabe zeigen wir dir, wie du Texte und Bilder austauschst. Ein laufender Vertrag ist dafür nicht nötig.
Was passiert, wenn mir das Design nicht gefällt?
Du siehst Zwischenstände und kannst in jeder Phase Rückmeldung geben. Korrekturschleifen sind im Festpreis eingerechnet, solange sich der vereinbarte Umfang nicht ändert.
Fazit: Webseite erstellen lassen ohne Überraschungen
Der Ablauf ist unspektakulär, und genau das ist der Punkt. Gespräch, Angebot, Umsetzung, Launch. Vier Schritte, ein fester Preis, ein Termin mit Datum. Die einzige echte Unbekannte bist du selbst: wie schnell Fotos, Angaben und Rückmeldungen kommen.
Wenn du wissen willst, wie das für deinen Betrieb konkret aussieht, buch dir ein kostenloses Erstgespräch. Fünfzehn Minuten, kein Verkaufsdruck, und am Ende weißt du, ob sich das Projekt für dich lohnt. Alle Leistungen im Detail stehen auf der Seite Webseite erstellen lassen zum Festpreis.
Die Zahlen zur Verbreitung stammen aus dem Studienbericht des Bitkom und der IKT-Erhebung des Statistischen Bundesamtes.



